Quelle: eKapija | Dienstag, 15.03.2016.| 16:21
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EBRD finanziert eine Reihe von Projekten in Belgrad - Zusammenarbeit beim Bau des neuen Omnibusbahnhofs, bei der Rekonstruktion von Slavija und GSP angekündigt

(Foto isak55/shutterstock.com)
Belgrads Bürgermeiter Siniša Mali traf sich gestern im Rathaus mit dem stellvertretenden Direktor der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Phill Bennett, berichtet "Beoinfo".

Die Stadt Belgrad setzt die Zusammenarbeit mit der EBRD in allen wichtigen Bereichen wie der öffentliche Verkehr, Verkehrsinfrastruktur, Energieeffizienz und Umweltschutz fort, unterstrich der Bürgermeister Mali.

- Derzeit wird über die Restrukturierung des Verkehrsbetriebs "GSP Beograd" verhandelt, über die Finanzierung des Baus des neuen zentralen Omnibusbahnhofs sowie über deie technische Hilfe für die Vorbereitung der Projekte der öffentlich-privaten Partnerschaft für den Bau von Tiefgaragen und die Ersetzung der Straßenbeleichtung. Eine Ausschreibung für die Rekonstruktion des Kreisverkehrsplatzes "Slavija" wird in der nächsten Wochen erwartet. EBRD-Berater arbeiten bereis an einem Plan zur Restrukturierung von "GSP Beograd". Bis Mitte des Jahres sollte eine Umschuldung durchgeführt werden, die die Subventionen seitens der Stadt zusätzlich reduzieren und dem Unternehmen eine nachhaltige Ausübung der Geschäftsätigkeit ermöglichen wird - erklärte der Bürgermeister und kündigte die Ausschreibung eines Bauauftrags für den neuen Omnibusbahnhof in den kommenden Wochen an.

Die Ausschreibung für die öffentlich-private Partnerschaft für den Bau von Tiefgaragen und die Ersetzugn der Straßenbeleuchtung wird auch in diesem Jahr erwartet, nach intensiven Vorbereitungen mit von der EBRD finanzierten Beratern.

Die EBRD ist, außerdem, bereit, das Projekt der öffentlich-privaten Partnerschaft für die Deponie in Vinča zu finanzierten, derzeit das größte Projekt dieser Art europaweit im Bereich des Abfallmanagements, entweder direkt oder durch Management von EU-Spenden

- Die Stadt Belgrad überlegt die Modalitäten der Umschuldung sowie die Finanzierung der fehlenden Infrastruktur, in der Hoffnung, in der EBRD einen konstruktiven Partner zu finden. Belgrad hat das größte Investitions- und ÖPP-Projekt-Portfolio in diesem Teil Eurpas und deshalb ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit mit der EBRD - unterstrich Mali.

Besprochen wurden auch die Möglichkeiten für die Zusammenarbeit am Projekt zur Rekonstruktion der Alten Save-Brücke besprochen, welche die Probleme mit den Staus in diesem Stadtteil lösen solten.

Dem Treffen mit de EBRD-Delegation wohnten auch der Stadtarchitekt Milutin Folić, Kabinettschef des Bürgermeisters, Luka Tomić und sein Stellvertreter für Investitionen und Infrastruktur Dragutin Nenezić bei.

Nach dem Treffen im Rathaus besichtigten Siniša Mali und die EBRD-Delegation die Promenade an der Save sowie den Standort des künftigen Komplexes "Belgrad am Flussufer".

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