Quelle: Novosti | Freitag, 04.03.2016.| 14:29
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Vršac bekommt Autobahn - EU bewilligt 12 Mio. EUR für Erstellung des Projekts

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Illustration (FotoAleksandar Parezanović)


Die Europäische Union hat 12 Mio. EUR für die Erstellung von Projekt- und technischen Unterlagen des Hauptprojekts zum Bau einer Autobahn bewilligt, die Belgrad über Pančevo und Vršac mit Timisoara verbinden sollte. Der Baubeginn für die Verkehrsverbindung von großer Bedeutung für den Südbanat wird schon in zwei Jahren erwartet.


Das hat der Belgrader Tageszeitung "Novosti" der Bürgermeister von Vršac Čedomir Živković bestätigt. Er kündigte die Unterzeichnung eines Protokolls über Zusammenarbeit zwischen Verkehrsminister Serbiens und Rumäniens in den nächsten zehn Tagen in seiner Stadt an.

- Es handelt sich um einer der größten Beträge, welche die EU Serbien durch Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Rumänien bereitstellen wird. Ich bin deshalb stolz darauf, dass wir diese Mittel für "unsere" Autobahn erhalten haben, weil es noch einige gute Projekte gegeben hat - so Živković.

In Hinblick darauf, dass der Grenzübergang Vatin bei Vršac der meist befahrene Grenzübergang zwischen Serbien und Rumänien ist, sowie, dass zahlreiche italienische Unternehmen, die Produktionsanalgen in der Umgebung von Timisoara betreiben, eine schnelel Verkehrsverbindung mit dem montenegrinischen Hafen Bar benötigen, ist die Idee einer Autobahn durch den Südbanat gut begründet. Dieses Projekt wird auf der anderen Seite sicher neue Investoren in diese Gegend mit sogar drei unentwickelten Gemeinden anziehen, glaubt Živković.

- Die 130 km lange Autobahn Belgrad - Pančevo - Vršac - Timisoara sollte ein Teil des Verkehrskorridors 11 sein. Es handelt sich um eine große Chance für die Entwicklung unserer Region und neue Investitionen. Ich kann nicht sagen, dass die Bewohner von Inđija und Jagodina fleißiger und tauglicher als wir sind. Sie haben nur die Privileg, an der Autobahn zu leben. Und das ist sehr wichtig für Investoren - sagte er der Tageszeitung "Novosti".

Die Stadtverwaltung von Vrščac hat bereits den Bau der neuen Gewerbezone "Sever" an der Autobahn vorgsehen. Deutsche und italienische Industrieriesen zeigen bereits Interesse dafür. Sehr wichtiger Teil der Verkehrsstraße ist die 8,5 km lange Ortsumgehung um Vršca, dessen Bau vor drei Jahre wegen des Geldmangels gestoppt wurde.

Genug Geld für die Enteignung

Das Projekt finanziert von der EU wird die Trasse der Autobahn präzis definieren, und es wird genug Geld für die notwendige Enteignung von Parzellen geben. Dafür ist die Stadt Pančevo und alle Kommunen im Südbanat zusätndig, durch welche diese Autobahn führt. Der Projektträger auf der serbischen Seite sollte das öffentliche Unternehmen "Putevi Srbije" sein.

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