Quelle: Beta | Montag, 29.02.2016.| 01:22
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IWF: Schuldenabbau und Reform des öffentlichen Sektors als die wichtigsten Herausforderungen für Serbien

Die Reduzierung der Staatsschuld, die Rationalisierung des öffentlichen Sektors und die Strukturreform seien die wichtigsten Herausforderungen für Serbien, sagte James Rouf, Leiter der IwF-Delegation beim Gespräch mit Serbiens Premier Aleksandar Vučić. Er erwarte viel bessere Ergebnisse in diesen Bereichen in der kommenden Zeit.

Bis zum nächsten Besuch der IWF-Mission in Belgrad werde sich die Regierung Serbiens und er persönlich noch mehr um die Rationalisierung des öffentlichen Sektors bemühen, erklärte Vučić beim Treffen mit der IWF-Delegation anlässlich der vierten Revision des Stand-by-Arrangements.

Positive Bewertungen aller internationalen Finanzinstituten seien, laut Worten von Ruf, sehr ermutigend. Positive Fortschritte seien offensichtlich und das vereinbarte Programm rücke in Richtung der erfolgreichen Implementierung vor, unterstrich er.

Bevorstehende Parlamentswahlen in Serbien sollten sich nicht negativ auf die Fortsetzung der Reform auswirken, sagte er.

Vučić bedankte sich bei der IWF-Delegation für die Glückwünsche und erklärte, Serbien sei bereit, sich noch mehr anzustrengen, um auf Kurs zu bleiben.

Besprochen wurden auch sanierte Unternehmen wie die Elektrizitätswirtschaft Serbiens (EPS), die nationale Bahngesellschaft "Železnice Srbije", "Srbijagas" und RTB Bor.

Vučić unterstrich, er sei stolz auf das Haushaltsdefizit, und fügte hinzu, dass Serbien trotz der harten Verhandlungen über Staatsunternehmen und daas Problem der Privatisierung von restlichen 10 sanierten Unternehmen alle Verpfichtungen innerhalb der festgesetzten Frist erfüllen werden.

- Serbien muss weiterhin an der Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts und Stabilisierung der Staatsverschuldung hart arbeiten. Neben der Rationalisierung ist die Privatisierung von Unternehmen unsere Hauptaufgabe für die kommende Zeit - so der Premier.

Vučić hofft, dass Serbien dank der Beratung mit der IWF-Mission auf positive ERgebnisse der vierten und fünften Revision des Stand-by-Arrangements erwarten könne.

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