Quelle: Tanjug | Montag, 22.02.2016.| 00:00
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Serbien kann mit Hilfe der EBRD Investoren in Region anziehen

Westbalkan habe potenziellen Investoren viel zu bieten, und Serbien könnte mit Hilfe der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung die Hauptrolle dabei spielen, erklärte Daniel Berg, EBRD-Direktor für Serbien, am Sonntag (21. Februar 2016), am Vorabend einer EBRD-Investitionskonferenz, die morgen in London beginnt. Serbien hat auch eine Delegation an dieser Konferenz unter der Leitung des Premiers Aleksandar Vučić.

Es handele sich um eine ausgezeichnete Gelegenheit, Investoren den Westbalkan und seine Potenziale zu präsentieren, sagte er.

- Wir möchten auf aussichtsreiche Investitions- und Konjunkturmöglichkeiten aufmerksam machen und um ausländische Direktinvestitionen und grenzüberschreitende Projekte werben - sagte Ber in einem Interview für "Tanjug".

Die Region habe Investoren viel zu bieten, vor allem dank den strategischen Handelsbeziehungen zur Europäischen Union und dem Zugang zum Adriatischen Meer.

Ausländische Investitionen halten sich auf dem Balkan noch immer zurück, weil der Inlandsmarkt relativ klein, und das Geschäftsumfeld noch immer nicht verbessert ist.

- Wir arbeiten deshalb zusammen, um noch bessere Investitionsbedingungen zu schaffen und potenzielle Investoren zu ermutigen - so der Leiter des EBRD-Büros in Serbien.

Die EBRD investiere seit Jahren im Westbalkan, erinnerte Berg. Das sollte auch andere Ivestoren und internationale Kreditinstituten davon überzeugen, dass es um einen sicheren und aussichtsreichen Investitionsstandort geht.

Seitdem die EBRD in Serbien tätig sei, seien mehr als vier Milliarden in rund 200 unterschiedliche Projekte investiert worden, unterstrich Berg.

- Wir haben nur im Vorjahr, 478 Mio. EUR in 25 Projekte investiert. Wir gehören zu den größten Investoren in Serbien - sagte er.

Das langfristige und nachhaltige Entwicklung hänge vor allem von der Fähigkeit des Lands ab, sich als einen sicheren und attraktiven Investitionsstandort zu präsenteieren.

- Es handelt sich um eine große Herausforderung für viele Länder, und Serbien ist keine Ausnahme. Wir glauben auch dass eine transparente und vorhersagbare makroökonomische Umgabung, eine anlegerfreundliche Politik und Strukturreformen entscheidend für die Anziehung ausländischer Direktinvestitionen sind - sagte er.

Die EBRD spiele eine wichtige Rolle in der Verbesserung des Geschäftsumfelds in Serbien, glaubt er. Diese Bank habe deshalb eine Initiative zur Verbesserung des Investitionsklimas, zur Präsentation der guten Unternehmensführung und zur Förderung des Privatsektors gestartet.

Berg erinnerte an die vorjährige Konferenz, an der Serbiens Premier Vučić und der EBRD-Vorsitzende Suma Chakrabarti eine wichtige Initiative zur Reduzeirung des informellen Sektors in Serbien unterzeichneten.

- Im Rahmen dieser Projekte versuchen wir, Serbien zu einem Motor zur Anziehung ausländischer Investitionen in der Region zu machen, so Berg.

Die EBRD freue sich, laut senen Worten, auf die Zusammenarbeit mit der Belgrader Börse, die sich mit anderen Börsen in der Region verbinden sollte.

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