Quelle: Poslovni | Freitag, 05.02.2016.| 12:02
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Ein ein Drittel der Möbelhäuser durch den Boom des Online-Handels gefährdet - 10.000 Möbelhäusern in Deutschland vor dem Aus

(FotoPhotographee.eu/shutterstock.com)
Nach einer Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts ECC droht im schlimmsten Falle jedem dritten der rund 30.000 deutschen Möbel- und Einrichtungsgeschäfte bis 2020 das Aus.

Zwar entfallen bislang nach Angeben des Bundesverbandes des Deutschen Möbelhandels (BVDM) nur gut 6 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche auf den Online-Handel. Doch die Signale, dass der Online-Handel im Begriff ist nach dem Buchhandel und der Textilbranche auch die Möbelbranche durcheinanderzuwirbeln, sind unübersehbar.

Einer der Online-Möbelhändler Home24 steigerte seine Umsätze in den ersten neun Monaten 2015 um über 63 Prozent auf über 171 Millionen Euro. Der Versandhändler OttoGehe - nach eigenen Angaben die Nummer eins im Online-Einrichtungssegment - kam 2015 sogar schon auf rund 700 Millionen Umsatz und rechnet in diesem Jahr mit ein weiteren Plus in dreistelliger Millionenhöhe.

Im Moment werden hauptsächlich kleinere Einrichtungsgegenstände im Internet bestellt, aber die Verbraucher werden es in Zukunft auch immer öfter wagen, größere Stücke wie Sofas oder sogar ganze Küchen im Internet zu ordern", erwartet der ECC-Branchenexperte Jens Rothenstein.

"Viele Händler scheinen die Bedrohung noch nicht erkannt zu haben." Das könnte sich rächen. Im schlimmsten Falle sind nach einer Studie des ECC ein Drittel der Möbel- und Einrichtungsgeschäfte gefährdet.

Nicht alle sehen die Lage so dramatisch. Aber dass die Branche vor großen Veränderungen steht, das ist unbestritten. "Alle großen Möbelhändler haben erkannt, dass es wichtig ist im Online-Handel dabei zu sein. Allein das wie ist strittig", sagt Sebastian Deppe von der Unternehmensberatung BBE.

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