Quelle: eKapija | Mittwoch, 27.01.2016.| 23:08
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RÜCKBLICK 2015 - Investitionen in der ENERGIEWIRTSCHAFT, die das größte Interesse der Leser von "eKapija" weckten

Das Investitionsteam des Wirtschaftsportals "eKapija" hat eine Analyse durchgeführt und eine Rangliste der Investitionen und Investitionsideen gebildet, die das größte Interesse unserer Leser 2014 geweckt haben. Die Ergebnisse sind sehr interessant, vorwiegend wie erwartet, aber es gibt auch einige Überraschungen. Wir haben deshalb beschlossen, unseren Lesern diese Informationen zu präsentieren.


Wir möchten hier die interessantesten Projekte in der ENERGIEWIRTSCHAFT präsentieren.


Die globale Energiewirtschaft 2015 wurde durch den Absturz der Ölpreise gekennzeichnet, und das Ende ist noch lang nicht in Sicht. Die Furcht vor einer neuen Welle der weltweiten Wirtschaftskrise, ein hohes Maß an Produktion und ein Nachfragerückgang, insbesondere in China haben die Basis der modernen Wirtschaftsordnung tief erschüttert.


Bisher unangreifbare Volkswirtschaften im Nahost sowie andere große Hersteller von "scharzem Gold" wie Russland und Venezuela werden diesen negativen Trend teuer zahlen. Die heutige Nachricht, dass der Preis für Erdöl der niedrigsten Qualität unter 0 Dollar gefallen ist, illustriert am besten wie schwer die Situation ist.


Verbraucher in Serbien haben diesen Preisrückgagn noch nicht zu spüren bekommen, vor allem wegen der Entscheidung des Staates, die Verbrauchssteuer auf Erdölprodukte 2016 zu erhöhen. Ab dem August 2014 sind unsere Stromrechnungen um 12% höher.


Und die definitive Antwort auf die Frage: Was wird mit dem Projekt der Gaspipeline "South Stream" passieren - auf welche wir seit 2014 warten, kam erst Anfang dieses Jahr 2016. "Gazprom" gab bekannt, dass der Vertrag über den Bau der Gaspipeline definitiv gekündigt wurde.


Während die Frage der Gasversorgung offen bleibt, die die großen staatlichen Investmentprogramme zum Bau von neuen Kohlekraftwerken noch imemr auf die Realisierung warten, müssen wir auf die Neuigkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien hinweisen, die außerdem großes Interesse unserer Leser geweckt haben.


Die Investition, welche 2015 das größte Interesse unserer Leser im Bereich der Energiewirtschaft weckte, war die Eröffnung des ersten Windparks in Serbien. "MK Finterl Wind" hat, nämlich, Mitte November 2015 einen Windpark in Kula mit einer Leistung von 9,9 MW in Betrieb genommen.


Die höchsten Windkraftanlagen in Südosteuropa werden fast 8.000 Haushalte in Serbien mit Strom versorgen. Nach der erfolgreichen Umsetzung des Projekts im Wert von rund 15 Mio. EUR kündigt der italienisch-serbische Investor "MK Fintel Wind" den Bau von neuen Windkraftanlagen in der Nähe von Vršac in diesem Jahr an.


Auf dem zweiten Platz unserer Rangliste ist das Projekt eines Biomassekraftwerks in Kruševac. Die Ankündigung aus dem April 2015 entwickelte sich Anfang Juni in ein Memorandum über Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kruševac und des Unternehmens "Building energy 1", dessen Gründer "Building energy" aus Mailand und "Sinergy invest" mit Sitz in Kruševac sind.


Der Bau des Biomassekraftwerks im Wert von 27 Mio. EUR wurde am 14. Oktober 2015 aufgenommen. Die Inbetriebnahme wird für das nächste Jahr, 2017 angekündigt. Das Kraftwerk sollte Biomasse aus verschiedenen Quellen für die Erzeugung von Strom und Wärmeenergie verwenden und 4,8 MWh Strom und 20 MW Wärmeenergie erzeugen.


"South Stream" ist, wie es scheint, definitiv aufgegeben, aber das bedeutet nicht, dass das Thema der Gasversorung unsere Leser nicht interessiert. Den hohen dritten Platz belegt die Idee der Gaspipeline "Turkish Stream", der teilweise entlang der Route der aufgegebenen "South Stream" (660 km) durchführen sollte.


Die Pipeline "Tesla" sollte 27 Mrd. Kubikmeter Erdgas über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn bis Österreich transportieren. Sie erschien in eine Liste von 195 wichtigesten infrastrukturellen Projekte im Bereich der Energiewirtschaft der Europäischen Kommission. Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Türkei und Russland wird zweifellos zur Verzögerungen in der Realisierung dieses großen Projekjts führen.


Die Nutzung der Windenergie stellt eines der wichtigsten Elemente einer Strategie für die Energiewirtschaft dar, welche Ende 2015 in Serbien beschlossen wurde. Und wie groß die Potenziale Serbiens sind, zeigen, unter anderem, Pläne des Unternehmens "General Electric", das in den folgenden zehn Jahren 1 Mrd. EUR in Windparks in Serbien investieren will. Diese Nachricht landete auf dem vierten Platz unserer Rangliste.



Zu Top fünf Nachrichten gehört die Unterzeichnung eines Vertrags über eine Spende im Wert von 1,6 Mio. USD für den Bau von sechs neuen Biomasse- und Biogas-KWK-Anlagen in Serbien. Die Anlagen mit der Gesamtleistung von 6,32 MW sind in den folgenden zwei Jahren in Aleksinac, Bač, Alibunar und Zrenjanin zu bauen.


Verträge über die Investition im Gesamtwert von 22,7 Mio. USD wurden mit Unternehmen "Forkom" mit Sitz in Belgrad, "BGS Gama BP", "BGS Alfa BP" und "BGS Beta BP", sowie mit "Biogas energy" und "Bioelektra" unterschrieben.


Die Gleichgewicht zwischen der Windenergie, Biomasse und Erdgas unter den ersten sechs Projekten in unserer Rangliste sichert die Vereinbarung über die Erweiterung des Untertage-Gasspeichers "Banatski dvor" um zusätzliche 550 Mio. Kubikmeter Gas. Die Investition in die Erweiterung der bestehenden Kapazitäten bis zu einer Milliarde Kubikmeter sollte Serbien mehr Stabilität in der Gasversorgung in der Zukunft auch ohne Südlichen, Türkischen und andere "Streams" sichern.


Den siebten Platz belegt Dejan Bodiroga. Der berühmte serbische Basketballspieler hat gemeinsam mit dem französischen Unternehmen "Atos" den Auftrag des Stromanbieters "Elektroprivreda Srbije" (EPS) für die Lieferung von "intelligenten" Stromzählern und der modernen Ausrüstung für die Reduzierung der Stromverluste im Übertragungsnetz gewonnen.


Die Investition im Wert von 26,6 Mio. EUR sollte der Elektrizitätswirtschaft Serbiens und Verbrauchern erhebliche Einsparungen sichern, sodass man künftig nur für wirklich verbrauchte Kilowattstunden Strom zahlt. Alle Stromzähler in Serbien sollten, Plänen zufolge, in den folgenden sieben Jahren mit den intelligenten ersetzt werden. Alles das sollte völlig kostenlos für Verbraucher sein.


Der Bau des Kleinwasserkraftwerks "Kušići", angekündigt vom Unternehmen "KZP Brzak" mit Sitz in Ivanjica befindet sich auf dem Platz acht unserer Rangliste. Dieses Wasserkraftwerk sollte 1 Mio. kWh Strom jährlich in das Stromnetz von EPS einspeisen. Es wird erwartet, dass es in diesem Jahr vollendet und in Betrieb genommen wird.


(Fotosabath/shutterstock.com)
Am Ende der Liste der meistgelesenen Artikel im Bereich der Energiewirtschaft, bzw. auf dem neunten Platz ist das Projekt zum Bau eines Müllkraftwerks. Darüber wird bereits mit potenziellen Partnern aus der Volksrepublik China verhandelt. Experten haben den Bau solcher Anlagen in unserem Land begrüßt, vielmehr aus ökologischen, aus energetischen Gründen. Aber durch die Verwendung von kommunalen Abfällen zur Stromerzeugung könnten, Einschätzungen zufolge, zwischen 45.000 und 50.000 Haushalte in Serbien mit Strom versorgt werden.


Sehen Sie die ganze Rangliste in der Kategorie ENERGIEWIRTSCHAFT und vergleichen sie mit ihren eigenen Gedanken, Meinungen und Schätzungen.


Haben Sie bereits gesehen, welche Projekte das größte Interesse unserer Leser in Bereichen GESUNDHEITSWESEN, TOURISMUS, UNTERHALTUNG UND REKREATION und VERKEHRSINFRASTRUKTUR geweckt haben?

Unternehmen
eKapija.com Beograd
Gazprom Moscow
MK-Fintel Wind d.o.o. Beograd
Grad Kruševac
Building energy 1 Kruševac
Synergy invest Kruševac
General Electric International Beograd
Forkom d.o.o. Beograd
BGS Gama BP Bač
BGS Alfa BP Bač
BGS Beta BP Bač
Biogas Energy Alibunar
Bioelektra Botoš
Atos Origin Bezons France
Javno preduzeće Elektroprivreda Srbije Beograd
MK Group d.o.o. Beograd
Fintel Energia Grupa Italija
Opština Kula
Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
Gradska Toplana Kruševac
EUROPEAN COMMISSION Bruxelles
GE Holdings doo Beograd
Narodna skupština Republike Srbije
Vlada Republike Srbije Beograd
JP Srbijagas Novi Sad
ETF Beograd
EWG d.o.o. Beograd
JP Elektrokosmet Priština
Evropska banka za obnovu i razvoj EBRD
Opština Ivanjica
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Building energy 1 Kruševac
Building energy Italia
Sinergy invest Kruševac
Gaspipeline Turkish Stream
Gaspipeline Tesla
Biomasse- und Biogas-KWK-Anlage
Forkom Belgrad
BGS Gama BP
BGS Alfa BP
BGS Beta BP
Biogas energy
Bioelektra
Untertage-Gasspeicher Banatski Dvor
Dejan Bodiroga
Atos Frankreich
intelligente Stromzähler
EPS
MHE Kušići
KZP Brzak Ivanjica
Miniwasserkraftwerken in Serbien
Müllkraftwerk
MK Group Belgrad
Fintel Energia Grupa Italia
Gemeinde Kula
Städtisches Heizwerk Kruševac
EUROPEAN COMMISSION
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