Quelle: Tanjug | Dienstag, 19.01.2016.| 16:08
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Serbien und China realisieren Projekte im Wert von 3,5 Mrd. EUR - Arbeiten an Strecke Belgrad-Budapest beginen im zweiten Halbjahr 2016

Zorana Mihajlović

Serbiens stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihajlović gab heute bekann, dass die Regierung in den nächsten dreißig Tagen ein Finanzierungsmodell für den Bau der Strecke Belgrad-Budapest und des Verkehrskorridors 11 , Surčin-Obrenovac und Preljina-Požega mit chinesischen Partnern verinbaren sollte.

Der Wert der Projekte, die Serbien gemeinsam mit der Volksrepublik China realisiert, erreicht 3,5 Mrd. EUR erklärte Mihajlović am Vorabend einer von "NIN fokus" und der Wirtschaftskammer Serbien veranstalteten Konferenz "Serbien an der neuen Seidenstraße - Wie kann man mit China erfolgreich zusammenarbeiten".

- Es handelt sich um Projekte die derzeit realisiert werden, sowie um jene, die erst besprochen werden - unterstrich die Ministerin.

Der Bau der Strecke Belgrad-Budapest hat, laut ihren Worten, absoluten Vorrang für Serbien. Der Baubeginn wird im zweiten Halbjahr 2016 erwartet.

Wenn es um den Weiterbau des Verkehrskorridors 11 geht, erwartet Mihajlović den Baubeginn am Abschnitt Surčin-Obrenovac schon im März 2016.

Serbien pflegt seit 50 Jahren sehr gute Beziehungen mit der Volksrepublik China, auch während der Zeit der UNO-Sanktionen. Besonders gut waren sie in den vergangenen sieben Jahren, seit der Unterzeichnung eines strategischen Abkommens mit diesem Land, unterstrich die Ministerin.

Serbien hat jedoch bessere politische, als wirtschaftliche Beziehungen mit China, weshalb man in der Zukunft an der weiteren Entwicklung und Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammeanrbeit arbeiten wird.

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