Quelle: eKapija | Freitag, 06.11.2015.| 12:36
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Größte Projekte in Belgrad im Bereich des Umweltschutzes - Fast 1 Mrd. EUR für Sanierung der Deponie in Vinča und Bau einer Kläranlage

(FotoHuguette Roe/shutterstock.com)
Der Stadtmanager und Vorsitzende der Kommission für die Umsetzung eines Aktionsplans für die Anpassung an den Klimawandel der Stadt Belgrad, Goran Vesić, sagt, dass der Umweltschutz absoluten Vorrang für die aktuelle Stadtverwaltung hat. Die Tatsache, dass die die Ausgaben für den Umweltschutz und die Kultur von den harten Sparmaßnahmen in der letzten Zeit verschont geblieben sind, sei, laut seinen Worten, der beste Beweis dafür.

In den letzten Jahren wurden ca. 80.000 Bäume in der Stadt gepflanzt, erinnerte er und fügte hinzu, dass die Stadt Belgrad die Verantwortung für die Pflege von Wäldern auf seinem Territorium vom öffentlichen forstwirtschaftlichen Unternehmen "Srbijašume" übernahm und mehrere Vorschriften in diesem Bereich beschlossen.

Die größten Projekte in Belgrad sind mit dem Umweltschutz verbunden, erklärte er und erinnerte daran, dass Belgrad nicht nur die Hauptstadt Serbiens ist, sondern auch dass darin 40% des Bruttoinlandsprodukt Serbiens entstanden.

- Unser größtes Projekt derzeit ist die Sanierung der Deponie in Vinča, einer der größten Deponien für Siedlungsabfälle in diesem Teil Europas. Wir haben bereits die Präqualifikation für die öffentlich-private Partnerschaft mit der Stadt vollendet. Ich kann mit Zufriedenheit sagen, dass sich französische Unternehmen zum größten Teil um den Auftrag im Wert von 250 Mio. EUR beworben haben. Der strategische Partner der Stadt sollte im nächsten Jahr gewählt werden - erklärte der Stadtmanager an der Konferenz "Grüne Wirtschaft in Serbien: "Quellen und Möglichkeiten - ökologische Herausforderungen: Können wir uns akklimatisieren?",die in der Botschaft Frankreichs in Belgrad stattfand.


(Fotohxdyl/shutterstock.com)
Vesić bedankte sich bei der Botschafterin Frankreichsi n Belgrad Christin Moro für die Teilnahme und die Veranstaltung der Konferenz und brachte dabei seine Erwartung zum Ausdruck, dass die traditionelle französisch-serbische Freundschaft durch intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit bereichert wird.
Im nächsten Jahr wird die Ausschreibung des Angebot für noch eine große öffentlich-private Partnerschaft erwartet, deren Wert derzeit auf 500-70 Mio. EUR geschätzt wird. Es handelt sich um fünf Kläranlagen, erklärte er.
- Belgrad ist derzeit, leider, eine der seltenen Hauptstädte in Europa, die über keine Kläranlage verfügt und Abwässer in seine Flüsse leitet. Es handelt sich um mehr als 100 Direkteinleitungen in die Save und mehr als 130 in die Donau. Das haben wir von unseren Vorgängern geerbt. Ein Drittel der Stadt hat kein Kanalisationsnetz, weshalb wir dringend am Projekt zum Bau von fünf Kläranlagen und zur Erweiterung des Kanalisationsnetzes arbeiten - sagte Vesić. Er glaube, dass französische Unternehmen großes Interesse auch für dieses Projekt zeigen werden.
Vesić kündigte auch an, dass die Stadt ein Projekt im Bereich der Strassenbeleichtung bis Ende des nächsten Jahres vorbereiten wird.
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