Quelle: Tanjug | Freitag, 18.09.2015.| 02:17
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Infrastrukturelle Projekte Serbiens und Deutschland Chance für Region

Serbien und Deutschland pflegen eine sehr gute Zusammenarbeit, die sich in erster Linie in zahlreichen infrastrukturellen Projekten abspiegelt, erklärte die Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur Serbiens Zorana Mihajlović beim Treffen mit dem neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Serbien Alex Dittmann am Mittwoch (16. September 2015).

- Es ist von großer Bedeutung für uns, die enge Zusammenarbeit fortzusetzen, weil unsere Reformen zahlreiche infrastrukturelle Projekte einschließen, die zur weiteren Entwicklung des Landes beitragen sollen - sagte Mihajlović laut der Mitteilung des Ministeriums.

Sie zeigte sich zufrieden mit der Tatsache, dass deutsche Investitionen in Serbien seit 2002 bis heute den Wert von 1,39 Mrd. EUR netto erreichten.

Deutschland ist bereit, Serbien auf dem Weg in die EU zu unterstützen, sagte Dittmann und unterstrich zugleich die Bedeutung des Prozesses, der im Vorjahr an der Konferenz in Berlin gestartet wurde. Der Premier Serbiens Aleksandar Vučić hat damals mehrere Projekte von Bedeutung für Serbien und die ganze Region präsentiert, an denen EU-Länder teilnehmen werden.

- Ich bin überzeugt davon, dass sich die Region verändert, sowie dass diese infrastrukturellen Projekte, und vor allem die Autobahn Niš-Prishtine-Durrës eine große Chance für die Region darstellen. Unsere Zusammenarbeit beruht auf sehr konkreten Projekten - sagte Dittmann.

Mihajlović und Dittmann einigten sich darüber, dass sich beide Länder um die Schaffung immer besserer Bedingungen für das Leben und die Integration von Roma in Serbien bemühen werden, in Hinsicht darauf, dass sie 90% der Asylbewerber aus Serbien in Deutschland ausmachen.

Mihajlović machte den neuen deutschen Botschafter mit gesetzgeberischen Aktivitäten im Zuständigkeitsbereich ihres Ministeriums bekannt, insbesondere mit den Effekten des neuen Planungs- und Baugesetzes, das bereits zur Erhöhung der Anzahl der erteilten Baugenehmigungen führte.

Im Rahmen der aktuellen bilateralen Zusammenarbeit mit Deutschland und mit der deutschen Föderbank KfW nimmt das Ministerium an 10 Projekten im Gesamtwert von 226 Mio. EUR teil, von denen drei bereits drei vollendet und sieben eben umgesetzt werden. Alles das im Rahmen des Projekts zur Entwicklung der Infrastruktur in 25 mittelgroßen Kommunen in Serbien.

Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner Serbiens - der zweitgrößte Außenhandelspartner nach Italien, der zweitgrößte Exportmarkt für serbische Produkte, der größte Importpartner, einer von den ersten fünf auslänsichen Investoren und der größte bilaterale Geber, heißt es in der Mitteilung.

396 deutsche Unternehmen waren im Vorjahr in Serbien tätig. Deutsche Investitionen haben bisher fast 25.000 neue Arbeitsplätze in Serbien geschaffen.

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