Quelle: Tanjug | Freitag, 12.06.2015.| 14:09
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Wachtum von notleidenden Krediten gestoppt

Der Generalsekretär des Bankverbandes Serbiens, Veroljub Dugalić, gab bekannt, dass sich die Situation in den vergangenen Monaten stabilisiert sowie dass sich das Wachstum von notleidenden Kredite gestoppt habe.

Notleidende Forerungen liegen bei 20,7%, sagte er an einer Pressekonferenz und präzisierte: bei 10,4% bei Privatkunden und bei 25,8% bei Unternehmen.

- Das ist sehr ermtigend - unterstrich Dugalić und fügte hinzu, dass es um den ersten Schritt in der systematischen Lösung des Problems geht.

Er erinnerte an die sehr unangenehme Situation 2013, als notleindende Kredite Ende Oktober 24,5%, und bei juristischen Personen sogar 31,5% erreichten.

- Da war wirklich eine große Belastung, so dass die erste Stabilisierung und soger ein milder Rückgang sehr ermutigend sind. Wir möchten diese Frage systematisch lösen, weil es sich um eine große Belastung für die Banken handelt - so Dugalić.

Die vom Finanzminister Dušan Vujović angekündigten Lösung für das Problem der notleidenden Kredite des US-amerikanischen Investmentfonds KKR, die an die konkrete Situation und Bedingungen in Serbien angepasst ist und das Management der verschuldeten Unternehmen betrifft, könnte sich, seiner Meinung nach, als sehr effizient erweisen, weil sie die Ursache des Problems behandelt. Und die Ursache ist in Unternehmen, nicht in Banken.

- Ich glaube, dass es sich um einen richtigen Weg für die Lösung dieses Problems geht, weil man seine Ursache finden und beheben will - so Dugalić.

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