Quelle: Tanjug | Montag, 06.04.2015.| 14:53
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Mögliche Einigung mit IWF über Strompreise

Statt mit dem IWF vereinbarter 55 Mrd. Dinar verzeichneten wir ein Haushaltsdefizit von "nur" 21,5 Mrd. in den ersten drei Monaten 2015. Ich gehe davon aus, wenn ich sage, das wir vom IWF einen niedrigeren Prozentsatz für die unausweichliche Steigerung der Strompreise verlangen werden, sagte der serbische Premier Aleksandar Vučić.
Medien haben zunächst über eine Preissteigerumg um ca. 15% schon ab dem 1. April spekuliert, aber die Regierung hat bereits bekannt gegeben, dass sie auf einem niedrigeren Prozentsatz, von sieben bis acht Prozent bestehen wird.
In Hinsicht darauf, dass die Energiebehörde noch immer keinen offiziellen Antrag vom staatlichen Stromanbieter EPS erhalten hat, ist eine Preissteigerung im April zu erwarten. Neue Preise werden, dem Energiegesetz zufolge, erst nach der Zustimmung der Energiebehörde angewandt, 30 Tage nach der Veröffnetlichung der Entscheidung im Amtsblatt der Republik Serbien.

Die Erhöhung der Strompreis wurde im Rahmen des neuen Arrangements mit dem IWF vereinbart und sollte auch bei der Revision der Vereinbarung Mitte Mai dieses Jahres besprochen werden.
Parallel zur Preissteigerung wurde die Einführung einer Verbrauchssteuer auf Strom in Höhe von 0,5 Dinar/kWh angekündigt, als eine neue Haushaltseinnahme für die Republik Serbien. Man rechnent mit sogar 20 Mrd. Dinar, weil in Serbien etwa weniger als 40 Mrd. kWh Strom jährlich verbraucht werden.
Im Falle einer Preissteigerung von 15% muss man mit der Erhöhung um 500 Dinar monatlich rechnen.

Diese Preissteigerung gilt nur für Verbraucher, die zu von der Energiebehörde bestimmten Preisen versorgt werden und sich nicht für einen anderen Stromanbeiter entschieden haben.
Verbraucher, die Verträge über Stromversorgung auf dem freien Markt abgeschlossen haben, sollten keine Preissteigerung befürchten, weil ihre Verträge für ein Jahr gelten.
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