Quelle: RTS | Freitag, 27.02.2015.| 13:29
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ANTIĆ: Keine Erhöhung des Strompreises

Aleksandar Antić (FotoMc.rs)

Serbien verfüge über ausreichende Mengen aller Energieträger und sollte keine Gas-Sperre befürchten, behauptet der serbische Energieminister Aleksandar Antić. Es werde weder eine Erhöhung von Strompreisen, noch die Veränderugn des bestehenden Tarifsystems geplant, sagte er in einem Interview für den Fernsehsender RTS.

Sein Ministerium verfolgt kontinuierlich die Situation auf dem Gasmarkt, sagte er im Tagesschau des staatlichen Fernsehsenders RTS und unterstrich, dass Serbien die vereinbarten Mengen Erdgas aus Serbien bekommt.

- Bisher hat es keine Reduktionen noch gegeben und wir haben keine Ankündigung erhalten. Nach einer Reihe von Ankündigungen aus Russland und der Ukraine klar gesagt: unsere Bürger sollten sich keine Sorgen über die Gasversorgung machen. Wir verfügen über ausreichende Mengen Gas - unterstreicht Antić.

Unsere Reserven im Untertage-Gasspeicher in Banatski Dvor betragen 300 Mio. Kubikmeter Gas und das Mineralölunternehmen "Naftna industrija Srbije" hat die Produktin gesteigert, so der Minister.

- Wir können unseren Verbrauch decken und an manchen Stellen Erdgas durch Schweröl ersetzen. Für sechszehn Heizkraftwerke. wo die Ersetzung unmöglich ist, haben wir die Gasversorgung gesichert - unterstreicht der Energieminister.

Die Stromversorgung ist auch stabil. Die heimische Produktion deckt die Nachfrage am Binnenmarkt und es gibt auch Mengen für den Export.

Der Minister Antić bestritt die Spekulationen über die angebliche Veränderung des Tarifsystems und die Erhöhung von Strompreisen.

- Das bestehende Tarifsystem bleibt unverändert. Die Spekulationen über die Preissteigerung starteten noch während des Mai-Hochwassers 2014, als unser Stromversorgungssystem seriös gefährdet wurde. Strompreise sollten bis Ende der Heizsaison nicht erhöht werden - unterstreicht Antić.

Die eventuelle Preissteigerung sollte nach der Beratung mit dem IWF und der EBRD und der Bildung eines nachhaltigen Systems in Serbien überlegt werden.

Wenn es um die Gaspipeline Dimitrovgrad-Sofia geht, erinnerte Antić daran, dass er sich in den letzten Tagen mit dem bulgarischen Kollegen getroffen und dieses Thema besprochen habe.

- Wir werden heute Vertretern der Europäischen Kommission begegnen und mit ihnen die eventuelle Finanzierung des Projekts besprechen. Dieses Thema hat Vorrang für Serbien, Bulgarien und die Europäische Union und wir hoffen auf die finanzielle Unterstützung - sagte der Energieminister.

Antić erwarte seinen bulgarischen Kollegen bald in Belgrad, wo sie eine Energievereinbarung utnerzeichnen sollten.

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