Quelle: Tanjug | Montag, 13.04.2020.| 15:24
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EBWE unterstützt Unternehmen europaweit mit 3 Mrd. EUR - Zwischen 700 und 750 Mio. EUR für Serbien

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Illustration (Foto Maryna Pleshkun/shutterstock.com)
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) wird die vor genau einem Monat angekündigten Beihilfe für Unternehmen von 1 Mrd. auf 3 Mrd. EUR erhöhen, kündigte die EBWE-Geschäftsleiterin für den Westbalkan Zsuzsanna Hargitai in einem Interview für die serbische Nachrichtenagentur Tanjug an.

Von insgesamt 3 Mrd. EUR sind zwischen 1,3 und 1,5 Mrd. EUR für die westbalkanischen Staaten vorgesehen, und 700-750 Mio. EUR davon für Serbien.

Von dem für unser Land vorgesehenen Betrag sollen aufgrund der Pandemiesituation etwa 40% des Geldes für die Unterstützung von Unternehmen ausgegeben werden.

Für einheimische Unternehmen sind etwa 400 Mio. EUR bestimmt. Um Kredite können sich neben Kleinst-, Klein- und Mittelstandsunternehmen, auch große Privatunternehmen bewerben. Staatsunternehmen wird man derzeit rund 150 Mio. EUR zur Verfügung stellen.

In den vergangenen Jahren stellte die EBWE Serbien rund 150 Mio. EUR als Kreditunterstützung sowie zusätzliche 100 Mio. EUR für die Finanzierung des Imports und Exports zur Verfügung.

- Wir erwarten zwischen 300 und 350 Mio. EUR in diesem Jahr. Die ersten Verträge sollen voraussichtlich in der ersten Maiwoche dieses Jahres unterzeichnet werden - so Hargitai.

Große Unternehmen haben sich bisher um rund 50 Mio. EUR für die Stärkung des Umlaufvermögens beworben.

- Wir besprechen die Notwendigkeit, öffentliche Unternehmen finanziell zu unterstützen, mit einem Paket im Wert zwischen 100 und 200 Mio. EUR - sagt Hargitai.

Sie erinnert daran, dass die EBWE in der letzten Woche ein Beratungsprojekt für Städte in Serbien startete, weil die jährlichen Budgets überarbeitet werden, damit Städte und Gemeinden Geld für den Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie nutzen können.

Fast alle Investoren, deren Investitionen in Serbien von der EBWE unterstützt sind, haben die Realisierung ihrere Projekte in diesem Jahr fortgesetzt. Nur eine Investition muss bis Ende der aktuellen Krise warten, erklärt Hargitai.

Die Bank verhandelt auch über die Finanzierung des Sektors für die Festabfallentsorgung, und die EBWE empfiehlt dem Staat, die erste Darlehenstranche auf die lokale Kommunalunternehmen zu richten.

Auf die Frage von Tanjug, was die neuen Prognosen für das Funktionieren der Wirtschaft in Europa und auf dem westlichen Balkan sind, sagt Hargitai, dass die EBWE am 13. Mai eine Analyse für die Region und die Länder veröffentlichen wird, in denen die Bank tätig ist.

In der Europäischen Union und auf dem westlichen Balkan ewartet die EBWE einen BIP-Rückgänge von minus 3 bis minus 5, aber alles hängt davon ab, wie die bereits beschlossenen wirtschaftlichen Maßnahmen in EU-Ländern und in Serbien umgesetzt werden.
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