Quelle: Tanjug | Sonntag, 22.07.2018.| 18:50
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Weitere 10 Mio. EUR für einheimische und ausländische Investoren ab Juni - Anreize offiziell geboten

Illustration (Fotorangizzz/shutterstock.com)

Zusätzliche Anreize im Gesamtwert von 10 Mio. EUR wurden einheimischen und ausländischen Investoren in Serbien für das Jahr 2018 zur Verfügung gestellt. Das Wirtschaftsministerium hat alle Unternehmen eingeladen, sich darum zu bewerben.

Die Ausschreibung für die Zuteilung von Anreizen wurde im Juni veröffentlicht, und das Geld ist für Projekte vorgesehen, welche die Beschäftigung von bis zu 100 Arbeitern erfordern, wie auch für große Investitionen, die für die Republik Serbien von besonderer Bedeutung sind.
Für Projekte, welche die Beschäftigung von bis zu 100 Arbeitnehmern vorsehen, wurden nach Angaben des Ministeriums 2017 zwölf Verträge im Gesamtwert von rund 18 Mio. EUR unterzeichnet. Die Anreize für diese Projekte, die 600 bis 700 neue Arbeitsplätze schaffen werden, beliefen sich auf 2,3 Mio. EUR.

Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Dragan Stevanovic, sagt gegenüber Tanjug, dass in diesem Jahr 4,2 von insgesamt 10 Mio. EUR für Projekte vorgesehen seien, welche bis zu 100 neue Arbeitsplätze schaffen sollen, und unterstreicht zugleich, dass Investoren, welche bis zu 100 Mitarbeiter langfristig beschäftigen, eine große Bedeutung für Serbien haben.

- Wir müssen uns auf sie konzentrieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln und zu expandieren. Das wird sich wirklich positiv auf das Budget, das Wachstum und die wirtschaftliche Entwicklung in Serbien auswirken - sagt Stevanovic und fügt hinzu, dass Serbien das bedeutendste Wachstum gerade im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen erreicht hat.

Stevanovic sagt, dass lokale und ausländische Investoren gleiche Rechte und Möglichkeiten haben.

Die Höhe der Anreize hängt, laut seinen Worten, vom Entwicklungsgrad der lokalen Selbstverwaltung ab. Unternehmen, die in weniger entwickelten Gebieten investieren, können mit höheren Beträgen rechnen. Um sich für die Anreize zu qualifizieren, sagt Stevanovic, müssten sie 100.000 EUR in eine der Kommunen investieren, die als am Boden zerstört gilt und 10 neue Arbeiter beschäftigen.

Der maximale Anreiz pro Arbeitsplatz, auf den sich ein Investor in solchen kommunalen Selbstverwaltungen verlassen kann, beträgt 7.000 EUR, sagt Stevanovic. Er präzisiert, dass Unternehmen in lokalen Selbstverwaltungen, die zur ersten Entwicklungsgruppe gehören, 500.000 EUR investieren und mindestens 50 neue Arbeitnehmer beschäftigen müssen. In diesem Fall beträgt die maximale Höhe der Anreize pro Arbeitsplatz 3.000 EUR.

Die Anreize, sagt Stevanovic, sind für die breiteste Palette von Produktionsaktivitäten gedacht, schließen aber ab diesem Jahr auch Investitionen in das Hotelgewerbe und Kuranstlten ein.

Investoren, die an der Nutzung von Anreizen interessiert sind, sollten eine Absichtserklärung an das Wirtschaftsministerium senden, und das Ministerium wird die Projekte bewerten und sie über die Höhe der Mittel informieren, die sie als Anreiz erhalten könnten. Die Projekte, so Stevanovic, werden an die Entwicklungsagentur der Republik Serbien weitergeleitet, die einen Projektmanager beauftragen wird, der das Projekt überwacht, und sobald das Recht auf Anreize verwirklicht ist, wird das Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsagentur Serbiens das Projekt kontrollieren und überwachen.

Der Wettbewerb soll im nächsten Haushaltsjahr erneut ausgeschrieben werden, kündigte der Staatssekretär an und erinnerte daran, dass für Investoren mit mehr als 100 Beschäftigten keine besonderen öffentlichen Ausschreibungen stattfinden, da es sich um Projekte von besonderer Bedeutung für Serbien handelt.

Er fügt hinzu, dass in diesem Jahr rund 80 Mio. EUR für die im vergangenen Zeitraum vereinbarten Verpflichtungen zur Verfügung gestellt werden, dh für die Zahlung an jene Unternehmen, die ihre vertraglichen Verpflichtungen im laufenden Jahr erfüllt haben und die das Recht auf Anreize haben.

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