Quelle: Blic | Freitag, 13.07.2012.| 11:18

Tomislav Karadžić bleibt an der Spitze des Fußballverbandes Serbien

Tomislav Karadžić

Tomislav Karadžić als Präsident und Zoran Laković als Generalsekretär werden den Fußballverband Serbiens auch in den folgenden vier Jahren führen. Das beschloss die verfassungsgebende Versammlung des Fußballverbandes Serbiens in Stara Pazova.

Trotz aller Kritiken in den letzten Monaten wurden bisherige Führungskräfte noch einmal von 62 anwesenden Delegaten einstimmig unterstützt.

Der neue Präsident Karadžić machte die Delegaten mit seinem Programm in 11 Punkten bekannt. Eines der wichtigsten Projekte, seiner Meinung nach, sei der Bau eines Nationalstadions, auf dem, vielleicht, einige Spiele der Europameisterschaft 2020 stattfinden könnten, im Einklang mit einer Idee des UEFA-Präsidenten Michel Platini.

Anstatt in einem Land oder zwei Gastgebernationen zu spielen, schlug der Chef der Europäischen Fußball-Union ein Turnier in mehreren Staaten Europas vor.
"Ich könnte mir die EURO 2020 in ganz Europa vorstellen. Man könnte in 12 oder 13 Städten in ganz Europa spielen", sagte Platini nach dem Finale der Europameisterschaft 2012 in Kiew.

Ein Vertreter des Fußballvereins "Crvena zvezda", der zugleich das Amt des Vizepräsidenten des Verbandes ausüben werde, sollte genauso wie einige prominente Persönlichkeiten in den neuen Exekutivausschuss des Verbandes ernannt werden, kündigte der neue Präsident des serbischen Fußballverbandes. Das müsse, natürlich, mit der neuen serbischen Regierung besprochen werden, sagte er.

Karadžić bestritt die Spekulationen über Spielmanipulationen in Serbien, die in manchen Medien erschienen sind und kündigte einen juristischen Kampf gegen böse Gerüchten in Medien an.

Karadžić wurde zum ersten Mal im Juli 2008 zum Präsidenten des serbischen Fußballverbandes gewählt.

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