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Jon Floresku
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Wenn alles wie geplant verläuft, gibt es keinen Grund für den von allen befürchteten Stellenabbau. Es könnte passieren, dass sich manche von 2.565 Angetellten in "East Point" für die freiwillige Kündigung entscheiden. Sie können in solchem Falle mit einem Versorgungsprogramm rechnen - erzählt Jon Floresku, Direktor und Mitglied des Vorstands des Fonds "Reconstruction Capital 2", Inhaber von "East Point" in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Blic".
Kupferwalzwerk in Sevojno, Kabelfabrik "Novkabel" in Novi Sad, "Klas", "Beogradska pekarska industrija" und "Žitomlin" sind seit einer Woche unter der Kontrolle von zwei internationalen Fonds RC2 und "Darby Converging Europe Mezzanine Fund". Die Fonds haben in den letzten zwei Jahren fast 100 Mio. Euro in Unternehmen von Zoran Drakulic in Serbien investiert.
Werdet ihr das Kupferwalzwerk an Miroslav Bogicevic verkaufen?
- Wir haben noch keine definitive Entscheidung darüber getroffen. Die Verhandlungen haben erst begonnen. Es könnte passieren, dass wir unsere Beteiligung am Walzwerk verkaufen, aber die definitive Entscheidung ist erst Mitte Mai zu erwarten. Wir müssen uns erst mit den interessierten Banken über die Umschuldung, Refinanzierung von aufgenommenen Krediten und andere Details einigen.
In welche Unternehmen werdet ihr in der Zukunft investieren?
- Wir sind exportorientiert - also in die erfolgreichsten Exportunternehmen. Wir haben bisher 7 Mio. Euro in "Novkabel" investiert und da Unternehmen hat den Export innerhalb von nur einem Jahr verdoppelt. Heute werden fast 70% der Produktion ausgeführt, am meisten nach Russland. In dieses Unternehmen und in "Klas", Mehrheitseigner an "Beogradska pekarska industrija" möchten wir weitere 9 Mio. Euro investieren. Wir planen, leider, keine neue Investitionen in das Walzwerk und "Žitomlin". Bald sollte die Herstellung in einer modernen Anlage von "Klas" in Zemun aufgenommen werden, im Einklang mit den höchsten Qualitätsnormen. Das ermöglicht uns, das Einzelhandelsnezt zu erweitern.
"Beogradska pekarska industrija" hat Verluste von fast 2 Mio. Euro verbucht. Warum wollt ihr dieses Unternehmen retten?
- Das Jahr 2010 war sehr schwer, vor allem wegen der Dürre in Russland und des Getreidemangels am Markt. Wir haben bis Sommer 2011 Verluste verbucht, aber die Situation hat sich im zweiten Halbjahr beträchtlich verbessert. Die Verluste am Ende des Jahres waren so gering, dass wir sie in diesem Jahr decken können. Dieses Unternehmen ist noch immer von großer Bedeutung für uns.
Möchtet ihr noch immer Unternehmen wie "Bambi" oder "Knjaz Miloš" - Sie sind auch zum Verkauf?
- Es ist zu früh, weitere Übernahmen zu überlegen. Wir müssen zunächst die Effekte der veränderten Eigentumsstruktur in bereits erworbenen Unternehme sehen.
Und ihr werdet sie dann wieder verkaufen?
- Ich glaube, dass wir in Serbien gute Entscheidungen getroffen haben sowie, dass man bereits die positiven Effenten des Managementwechsels sehen kann. Es ist wahr, Investmentfonds kaufen Unternehmen, um sie nach einiger Zeit, zu höheren Preisen wiederzuverkaufen. Unsere Erfahrungen in Rumänien zeigen, dass wir in manchen Unternehmen fast zehn Jahre präsent waren. Wir haben momenten keinen Ausstieg vor.
Welche Unternehmen waren unter der Kontrolle von "East point":
- Walzwerk in Sevojno
- "Klas"
- "Beogradska pekarska industrija"
- "Novkabel"
- "Žitomlin"
(Anmerkung: Artikel übernommen aus der Tageszeitung "Blic" vom 10.04.2012)
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