
Das Unternehmen "Mersteel", Mitglied der slowenischen "Merkur Gruppe", sollte bald die Zwangsvollstreckung und im Vorjahr angemeldete Insolvenz überwinden, sagte Zoran Cvijoviæ, Direktor von "Mersteel" in Belgrad in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija".
- Der Plan der finanziellen Umstrukturierung, präsentiert Besitzern und allen Gläubigern von der neuen Geschäftsleitung, wurde akzeptiert. 92,4% der Gläubiger stimmten, laut dem zuständigen Kreisgericht in Kranj, für ünseren Vorschlag für die Sanierung und Konsolidierung des führenden Händlers mit Metallen und Metallartikeln in Slowenien - erzählte Cvijoviæ.
Alle Gläubiger konnten sich während der Zwangsvollstreckung für eine von zwei Möglichkeiten entscheiden. Entweder ihre forderungen in den entsprechenden Kapitalanteil zu verwandeln, oder 45% der Schuld zu erlassen und den Rest der Summe in den folgenden sechs Jahren zu erhalten.
In Hinsicht darauf, dass die geschäftlichen Ergebnissen in diesem Jahr immer besser sind und im April dieses Jahres zum ersten Mal positiv Waren, entschieden sich die meisten Gläubiger im letzten Moment für die Verwandlung der Forderung in den Kapitalanteil.
Positive Tendenzen wurden in anderer, größerer Sparte der "Merkur Gruppe" verzeichnet. Man glaubt deshalb, dass die meisten Gläubiger in den nächsten Wochen das vorgeschlagene Rettungspaket akzeptieren und die Sanierung und Wiederbelebung des Unternehmens unterstützen werden, so Cvijoviæ.
Die Anzahl der Gläubiger, die ihre Forderungen in Aktien verwandeln wollen nimmt zu. Die Merkur Gruppe rechnet mit einer Kapitalerhöhung um 90-100 Mio. Euro.
Die serbischen Tochtergesellschaften der Merkur Gruppe - "Mersteel GmbH" und "Merkur International" GmbH waren nie insolvent, aber finanzielle Probleme der slowenischen Muttergesellschaft haben ihre Tätigkeit erschwert. Die Verbesserung der Geschäftslage und Normalisierung der finanziellen Situation und Beziehungen zu Zulieferern bringen Erleichterung für alle.