
Die schweizerische Regierung will die europäische Integration Serbiens durch Finanzierung eines vierjährigen Programms im Wrt von 40 Mio. Euro unterstützen, gab die Leiterin des schweizerische Büros für Zusammenarbeit mit Serbien Beatrice Meyer bekannt.
Die präsentierte "Strategie der Zusammenarbeit mit Serbien 2010 - 2013" berührt vier Hauptbereiche - wirtschaftliche Entwicklung, Rechststaat und Demokratie, Bildungswesen und Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen.
- Beide Seiten arbeiten schon 20 Jahre intensiv zusammen. Schweizerische Spenden für Serbien haben seit 1991 den Wert von fast 200 Mio. Euro erreicht - sagte Meyer.
Der wichtigste Aspekt der Zusammenarbeit ist Unterstützn gder serbischen Integration in die Europäische Union sowie die Verbesserung seiner Chancen für den künftigen EU-Beitritt, hob der schweizerische Botschafter in Serbien Erwin Hofer.
Die Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern hat zwei Aspekte - sozialen und wirtschaftlichen. Der soziale betrifft die Stärkung der Inklusion und Armutsverringerung.
Die Schweiz will Serbien helfen, ihre Wettbewerbsfähigkei zu stärken, weil es sich um eine der wichtigsten Voraussetzungen für "die schnelle Integration in die EU" sowie für den Status innerhalb der EU handelt, erklärte er.
Hofer wies auch auf traditionell gute Beziehungen zwischen Serbien und der Schweiz hin und erinnerte an die intensive politische Zusammenarbeit im Vorjahr, als sich Staatspräsidenten zweimal getroffen hatten.
Man hat viel für die Intensivierung und Verbesserung der Zusammenarbeit in anderen Bereichen getan wie z.B. wenn es um die Bekämpfung der organisierten Kriminaltität geht, hob Hofer hervor.
Die Assistentin der serbischen Finanzministerin, Gordana Lazareviæ, wies auf die jahrzehntelange Zusammenarbiet zwischen zwei Ländern, die trotz periodischer Probleme eine steigende Tendenz aufweist.
Die Schweiz benimmt sich wie ein EU-Land, obwohl sie noch immer außerhalb der Union ist, und unterstützt Serbien, dort wo die EU-Fonds nicht helfen können. Das betrifft besonders das Bildungswesen, Bereich in dem die Schweiz zu den wichtigsten Partnern Serbiens gehört.
Lazareviæ erinnerte an die schweizerische Unterstützung in wichtigen internationalen finanziellen Organisationen (IWF, Weltbank, EBWE...) sowie mit Geberländern. Die Schweiz hat eine wichtige Rolle in der Umschuldung und neuen Verschuldung Serbiens gespielt.