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Der Europäische Fonds für Südosteuropa (EFSE) ist bereit, 50 Mio. Euro 2009 in Serbien zu investieren, gab der Vorsitzende des Fondsdirektoriums, Klaus Glaubitt, bekannt.
- Diesjährige Investitionen des EFSE in Südosteuropa erreichen 200 Mio. Euro - erklärte Glaubitt an einer Pressekonferenz.
Der weltweit größte Mikrofinanz-Investmentfonds EFSE investiert das Geld des privaten und öffentlichen Sektors durch Kredite für kleine und mittlere Unternehmen, Landwirte und private Haushalte (Wohnungskredite und Erhöhung der Energieeffizienz).
Die Europäische Kommission hat, laut Glaubitt, 83 Mio. Euro in den EFSE investiert. In diesem Jahr sollen ihm zusätzliche 10 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden.
- Die langfristige Unterstützung und Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und Beschäftigung in Südosteuropa, das sind die Hauptziele des Fonds - hob er hervor und fügte hinzu, dass die finanzielle Unterstützung von großer Bedeutung für kleine und mittlere Unternehmen während der globalen Wirtschaftskrise ist.
Der serbische Zentralbankpräsident Radovan Jelašić, Mitglied der EFSE-Rates, betont, dass der Fonds die Entwicklung des Finanzsektors in Serbien ermöglicht und eine stabile Kapitalquelle für die Wirtschaft darstellt.
Die Investitionsmanagerin beim EFSE, Silvia Wisniwski, weist darauf hin, dass der Fonds bis Gründung im Jahre 2005 529 Mio. Euro in der Region investiert hat, davon 80 Mio. Euro in Serbien.
Geschäftsbanken haben dank diesen Investitionen 150 000 Kredite im Gesamtwert von 767 Mio. Euro gewährt. In Serbien wurden 20 000 Kredite im Wert von 161 Mio. Euro bewilligt.
Wisniwski erklärt, dass Kredite im Einklang mit der Kreditpolitik jeder Bank und mit den aktuellen Marktbedingungen gewährt werden. Es handelt sich um Beträge zwischen 5000 und 100 000 Euro. Der EFSE will bis 2010 150 Mio. Euro für Kredite in Serbien verschaffen.
EFSE-Vertreter wiesen darauf hin, dass die jährliche Fondsversammlung vom 26. bis 28. Mai in Novi Sad stattfindet, was seine langfristige Neigung zu Serbien beweist. Mehr als 200 Teilnehmer und Gäste werden an diesem Treffen in Novi Sad erwartet.
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