
Trotz überschüssiger Arbeiter in der Kosmetikfirma "Luxol" in Zrenjanin denkt man noch immer nicht an die Kündigung, bestätigte der Assistent des Generaldirektor der Fabrik Predrag Oluiæ der Tageszeitung "Dnevnik".
Die Geschäftsleitung will ihr Bestes tun, um Arbeitsplätze und die regelmäßige Bezahlung zu sichern. Die 1884 gegürndete Kosmetikfirma beschäftigt fast 160 Arbeiter. Jene, die in der Produktion tätig sind, sind momentan im Urlaub. Um riesengroße Heizkosten zu vermeiden, beschloss man in "Luxol" die Produktion im Januar einzustellen und sie erst am 2. Februar wieder aufzunehmen.
"Luxol" will in diesem Jahr einige neue Erzeugnisse auf den Markt bringen und unter ihnen die Kinderkosmetik "Noddy", benannt nach dem Holzjungen Noddy aus der populären Animationserie.
Man hat bereits einen Vertrag mit dem Urhebervertreter über die Nutzung des Namens und der Gestalt unterzeichnet. Für seine ältere Verbraucher hat "Luxol" Präparate namens "Marschall" vorbereitet. Geplant ist nämlich die Herstellung von Seifen und Duftwasser, die Josip Broz Tito (Ex-Präsident von SFRJ) einst genutzt hat. Man will auch den Export erhöhen.
- Wir setzen unsere Erzeugnisse am Binnen- und an Märkten in unserer Region ab – Montenegro, Bosnien und Herzegowina und Mazedonien – hob Oluiæ hervor.
Der neuen Geschäftsleitung von "Luxol" ist gelungen, den Absatz um 30% zu erhöhen und das Unternehmen profitabel zu machen.
- Wir haben im Vorjahr das Design von 90% unserer Erzeugnisse verändert. Das veraltete Verpackungsdesign entmutigte potenzielle Käufer trotz der kontinuierlich hohen Qualität unserer Erzeugnisse – hob der Assistent des Generaldirektos von "Luxol" hervor.A
Die Mehrheitsbeteiligung an der Kosmetikfirma in Zrenjanin hat das Pharmaunternehmen "Jugoremedija" und der Rest gehört dem Staat und Kleinaktionären.