
Der Stadtrat in Niš will das touristische Angebot der größten Stadt in Südserbien durch Einrichtung der noch immer nicht genug bekannten Höhle "Cerjanska peæina" bereichern. Die städtigsche Direktion für Bauangelegenheiten schrieb deshalb einen Auftrag für die Einrichtung des Höhleneingnangs aus.
Die 6.025 m lange Höhle gehört zu den längsten, natürlich entstandenen unterirdischen Hohlräumen in Serbien. Sie befindet sich in der Nähe des Dorfes Cerje, nur 15 km entfernt von Niš und im Rahmen der Parkanlage Kamenièki vis, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Einwohner von Niš. Der Höhleneingang liegt dort wo der Fluss Provalijska reka in die Tiefe stürzt, 515 m über dem Meeresspiegel.
Als Naturdenkmal der ersten Klasse ist die Höhle unter den staatlichen Schutz gestellt. Sie ist voll von Tropfsteinen. Es handelt sich um eine besondere unterirdische Welt, die aus zahlreichen Gänge und Räume, durchschnittlich 15 - 40 m hoch.

Es gibt mehrere hundert Tropfsteine in verschiedenen Formen, Farben und Größen, Stalaktite und Stalagmite, Vorhänge, Korallen bzw. Kristallblumen wie nirgendwo anders in Serbien. Besondes interessant sind Heliktite, die an elektrisiertes Haar erinnern.