
Das Unternehmen "Metal sistemi", das im Juni dieses Jahres die letzte, noch nicht privatisierte Fabrik des ehemaligen gesellschaftlichen Unternehmens "Filip Kljajiæ" in Kragujevac gekauft hat, küdigt Investitionen im Wert von 10 Mio. Euro in die Erweiterung und Rekonstruktion der Fabrik zur Herstellung von Industrieketen an. Nach der Fertigstellung aller geplanten Arbeiten im Frühling 2009 soll das ganze Produktionsverfahren auf einer Fläche von 3,2 ha abgerundet werden.
Man will nämlich Fabriken "Metal sistemi", "Zastava Procesna oprema" (Prozess-Ausstattung) und "Fabrika industrijskih lanaca" (Kettenfabrik) unter ein Dach bringen. Bestehende Anlagen von 2Metal sistemi" sollen aus der Wirtschaftszone Kragujevac nach hier verlagert werden.
- Wir beginnen in den nächsten Tagen mit dem Abriss von bestehenden Objekten und bereiten uns für die Errichtung von neuen vor. Geplant ist der Erwerb von neuen Maschinen und Vorrichtungen, notwendig für die Herstellung von modernen und hochwertigen Erzeugnissen. Wir wollen Industriekomplex "Metal Sistemi" in den repräsentivsten Industriekomplex dieser Art nicht nur in Serbien, sondern in ganz Südosteuropa verwandeln. Das Projekt hat unser Architektenbüro "Metal sistem" erstellt - erklärte ein Vertreter von "Metal sistemi" in einem Gespräch mit Mitarbeitern von "eKapija".

"Metal sistemi" will die Herstellung von Industrieketten wiederbeleben und die frühere Position des Unternehmens am internationalen Markt wieder erringen.
Der neue Inhaber hat 190 Arbeiter aus der alten Kettenfabrik übernommen und beschäftigt momentan 430 Mitarbeiter (zusammen mit Beschäftigten in "Zastava procesna oprema" und "Metal sistemi"), die nach sieben Monaten in einem neuen Industriekomplex arbeiten werden.
Das 2002 gegründete Unternehmen "Metal sistemi" aus Kragujevac ist auf die Produktion und Montage von Transportsystemen, Produktionshallen, tragbaren, automatisierten und sonstigen Lagerräume spezialisiert.
Das Unternehmen übt seine Tätigkeit in Montenegro und Slowenien, hat Niederlassungen in Belgrad und Niš, plant aber die Erweiterung seines Netzes auf ander Länder in der Region.
"Metal sistemi" hat im Vorjahr einen Umsatz von ca. 1 Mrd. Dinar am Binnenmarkt gemacht.