
Das serbische Bauunternehmen "Napred" nahm die Errichtung eines Einkaufs- und Unterhaltungszentrums (35.000 m2) in der russischen Stadt Syktywkar auf, das vertragsgemäß innerhalb von 20 Monaten fertig gestellt werden soll. Der Vertrag im Wert von 45 Mio. US-Dollar wurde Ende August 2008 in der serbischen Botschaft in Moskau unterzeichnet.
- Der Investor, russisches Unternehmen "Megaalijans", hat vor, einen mehrzweckigen Komplex in der Stadt Syktywkar (350.000 Einwohner), 1,5 Stunde mit dem Flugzeig entfernt von Moskau, errichten zu lassen. Es handelt sich um zahlreiche Ladenlokale, sechs moderne Kinos, Fastfood-Restaurants, Fitnesszentren und Sportanlagen, Unterhaltungszentren und Appartaments - sagte Miladin Ðuroviæ, Direktor von "Napred" für Russland, in einem Interview für "eKapija" und fügte hinzu. dass die Investition von ungarischen Banken unterstützt ist.
Ðuroviæ betont, das "Napred" als Auftragnehmer, mindestens 200 Arbeiter aus Serbien an der Realisierung des Projekts engagieren muss, vor allem Zimmerleute, Installateure und noch einige Profile. Als Subunternehmer erscheinen auch serbische Firmen "Svetlost" aus Belgrad und "Janko Lisjak". Die Ingenieure aus "Napred" erstellen Projekte für elektrische und maschinelle Installationen.
(Miladin Ðuroviæ)
In Hinsicht darauf, dass "Napred" seine Tätigkeit seit langem im Einklang mit den hohen Normen und Forderungen der russischen Investoren ausübt und über die modernste Ausstattung verfügt, benötigt das Unternehmen keine neue Beschaffungen, sagt Ðuroviæ.
- Wir wollten zunächst die eigene Produktion von Beton auf dem Bauplatz, gaben diese Idee schnell auf, weil es zahlreiche Betonfabriken in der Umgebung gibt, sowie, dass eine solche Anlage lange vorbereitet werden soll und den Erwerb von Heizaggregaten unausweichlich macht - so Ðuroviæ.
Der Investor sei, laut Irina Šorina, Direktorin von "Megaalijans", fest überzeugt, dass "Napred" das Projekt rechtzeitig und auf einem hohen Niveau realisieren wird.
Das serbische Bauunternehmen genießt großes Ansehen auf dem russischen Markt. Es gibt keine Chance, dass die festgesetzte Frist überschreiten wird, sagte Ðuroviæ und fügte hinzu, dass es um ein kompliziertes Projekt geht.
- Die Errichtung eines Einkaufs- und Unterhaltungszentrum in Syktykwar ist ein anspruchvolles Projekt. Wir müssen mit Lufttemperaturen von -40º C rechnen. Schneefälle beginnen bereits Ende August im Norden und der Schnee taut erst im Juni - erklärte Ðuroviæ und fügte hinzu, dass dank zahlreichen Bauaufträgen, die bisher in Sibirien erledigt worden waren, verfügt "Napred" über langjährigen Erfahrungen mit der Arbeit unter solchen Bedingungen.
"Napred" hat unlängst mit der Realisierung eines Hotel- und Einkaufszentrums in Pereslawl (64 ha) (Pereslawl) angefangen, das bis Juni 2010 fertig gestellt werden soll. Die Projekte sollen parallel realisiert werden. Die Errichtung eines Einkaufskomplexes auf 60.000 m2 in Novosibirsk vor zwei Jahren zählt zu den größten Bauaufträgen des Unternehmens in Russland, auf das man besonders stolz ist.
- Nach diesem Komplex haben wir noch 3-4 Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet. Unsere 60 Mitarbeiter erledigen momentan kleinere Aufträge in dieser Stadt - sagt Ðuroviæ und fügt hinzu, dass Novosibirsk mit 2 Mio. Einwohner die drittgrößte Stadt in Russland ist.
Ðuroviæ erklärt, dass Investitionen in Immobilien ein wenig zurückgegangen sind, weil das Kapital der russischen Banken ziemlich teuer ist, während es noch immer nicht genut ausländische Kreditoren gibt.
Serbische Bauunternehmen erschließen langsam den russischen Markt. Ihre Anzahl ist aber noch immer zu gering, so Ðuroviæ.
(eines der Gebäude in Pereslawl)
- Unsere größte Nachteile sind mangelhafte Erfahrung und unentsprechende Referenzen, worauf russische Investoren bestehen. Die Konkurrenz ist stark, aber "Napred" hat schno mehrmals seine Potenziale bewisen. Unsere Kunden waren immer zufrieden - betont Ðuroviæ, der seit 17 Jahren in Russland tätig ist. Seine Karierre fing damals bei der Unternehmen "BK Inžinjering" an.
Das 1948 gegründete "Napred" entwickelte sich inzwischen in ein modernes Bauunternehmen, das die modernsten Technologien anwenden kann. In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Gebäude in zehn Ländern und auf drei Kontinenten errichtet.